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Schöner Willkommensgruß Ob Myrtenkranz, Girlanden oder Luftballons beim Schmücken sind keine Grenzen gesetzt. Rote Deko-Elemente halten von dem Brautpaar böse Geister fern. Grüne Kränze mit weißen Blüten sollen ihm Lebenskraft und Gesundheit verleihen.



Vier Dinge, eine Braut braucht an ihrem Hochzeitstag vier Dinge, um in ihrer Ehe glücklich zu werden: etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues. Für das bisherige Leben steht das Alte - eventuell ein altes Schmuckstück der Großmutter. Für die Zukunft steht das Neue - das Brautkleid oder die Eheringe. Das Geliehene soll für Freundschaft und Glück stehen – ein Taschentuch oder eine Leihgabe der besten Freundin - und das Blaue steht für Treue in der Ehe. Meist wird von der Braut ein blaues Strumpfband getragen, das auch als Zeichen gewertet wird, einen Stammhalter zur Welt zu bringen.



Brautkleid, Reinheit, Vollkommenheit und Festlichkeit drückt die Farbe Weiß aus, aber sicher auch der Traum einer jeden Frau einmal als Prinzessin daherzuschreiten. Mit dem weißen Schleier kommt die Sehnsucht nach Schutz und Geborgenheit zum Ausdruck. Er soll aber auch vor bösen Dämonen schützen und ist das Sinnbild für die Jungfräulichkeit der Braut. Eine alte Tradition besagt, dass aus dem Kleid oder dem Schleier für das Kind das Taufkleid geschneidert wurde.



Symbole der Fruchtbarkeit, Reis und Blumen werden gestreut, um das Paar zu ermuntern, bald für Nachwuchs zu sorgen. Aber auch das Aufhängen von Babysachen auf eine Wäscheleine soll dem Brautpaar einen reichen Kindersegen signalisieren. Ein Kinderwagen oder Storch auf dem Dach des Hauses fordert das nach Hause kehrende junge Glück auf, trotz des anstrengenden Tages und der fortgeschrittenen Nacht nicht soooo schnell zu ermüden!!! Ebenfalls hierzu zählt der Brauch, wenn dem jungvermählten Paar ein Nachttopf gereicht wird, in dem kleine Würstchen in etwas Bier schwimmen.



Geld im Schuh, damit es im späteren Leben des jungen Paares keine Geldsorgen gibt, steckt sich die Braut in ihren Schuh eine Münze. Dafür nimmt man doch gerne eine Druckstelle in Kauf. Oder? Salz und Dill im Schuh der Braut schützen vor Flüchen alter Jungfern und bösen Geistern.



Werfen des Brautstraußes, Wer wird als nächstes heiraten? Um das zu ermitteln, wirft die Braut den Brautstrauß im hohen Bogen hinter sich, wo sich bereits alle unverheirateten Damen versammelt haben. Diejenige, die den Strauß fängt, kann sich dann auf eine baldige Hochzeit freuen. Na ja, nicht immer ist ein heiratswilliger Partner vorhanden. So wird auch oft versucht, die Freundin oder Lebensgefährtin daran zu hindern den Strauß zu fangen. Werfen kann man den Strauß gleich nach der Trauung oder erst zu späterer Stunde.



Weiße Tauben, nichts macht eine Hochzeitsfeier so romantisch und unvergesslich, wie ein Schwarm weißer Tauben, der zur gleichen Zeit aufgelassen wird. Die schneeweißen Glücksboten gelten seit je her als Symbol der Liebe, des Glücks und des Friedens und sollen dem Brautpaar zudem Wohlstand und Erfolg in der Ehe bescheren. Aber genauso eindrucksvoll wie das Freilassen der Tauben ist es ein Meer aus roten Herzluftballons in den Himmel steigen zu lassen. An die heliumgefüllten Ballons können dann auch Knicklichter gebunden werden, so dass man den funkelnden Punkten am Abendhimmel nachschauen kann. Oder die Hochzeitsgäste hängen kleine Kärtchen an, auf die sie liebe Wünsche oder Versprechen notieren und sie dann in den Himmel steigen lassen. Wichtig dabei ist die Adresse der Brautleute, damit die Karte vom Finder zurück geschickt werden kann. Danach müssen dann die gegebenen Versprechen eingelöst werden.




Perlen statt Gold oder Silberschmuck, damit nicht vom Trauring abgelenkt wird, darf die Braut kein Gold oder Silberschmuck tragen. Wer dennoch Schmuck tragen möchte, sollte auf Perlen zurückgreifen.



Holzstammzersägen, nicht immer ist es einfach in der Ehe! Das Zersägen eines Holzstammes symbolisiert, auch die schwere Zeiten zu meistern. So zeigt sich das harmonische Zusammenspiel des Paares und die erste gemeinsame Hürde ist gemeistert. Es kommt vor, dass dem Paar eine stumpfe Säge gereicht wird, damit die Umstehenden noch mehr Spass an den Anstrengungen haben. Tipp: Beim Sägen darauf achten, dass man nur zieht – nicht schiebt!



Rotes Herz ausschneiden, eine etwas weniger anstrengende Alternative für das gemeinsame Handeln und das Überwinden von Schwierigkeiten ist das Ausschneiden eines großen, roten Herzens. Das mit den Namen der Brautleute und dem Hochzeitsdatum versehende Herz wird dann von beiden mit einer kleinen Nagelschere ausgeschnitten. Anschließend trägt der junge Ehemann seine Angetraute durch das entstandene Herz. Wie auch beim Tragen über die häusliche Schwelle bewahrt er seine Frau so vor bösen Geistern.



Hochzeitsbaum, dieser alte Brauch wird heute von vielen Brautpaaren wieder belebt. Ein Baum ist Leben, hält Stürme aus, bietet anderen Platz und Schutz – so soll es auch in dem gemeinsamen Zusammenleben sein.
Alt, wie ein Baum.......
In Anlehnung dazu erlebten wir bei einer Hochzeit, wie das Brautpaar nach dem Feuerwerk eine Tafel mit dem Namen und dem Hochzeitsdatum an einem vorbereiteten Gedenkpfahl befestigte. Dieser Tradition folgend hatten schon viele Paare dort geheiratet.



Autokorso mit Hupen und Lärm, Heute ist alles erlaubt! Der ganze Ort soll mitbekommen, dass heute geheiratet wird. Oftmals wird zusätzlich Lärm gemacht, indem Dosen an das Hochzeitsauto gehängt werden. Auch diese Tradition soll mithelfen, böse Geister zu vertreiben. Unterwegs wird das Auto des Brautpaares an der Weiterfahrt gehindert. Hier ist dann Wegegeld notwendig, um weiter zu kommen.



Wasser und Brot, Zur Feier angekommen, wird das Paar durch eine Person (Gastwirt, Kellner, Verwandte oder andere) mit einer trockenen, mit Salz bestreuten Scheibe Brot und einer Tasse Wasser begrüßt, welche sich das Paar teilen muss. Sinn: Wasser und Brot miteinander teilen; in guten und wie in schlechten Zeiten zusammenhalten. Anschließend wirft die Braut die leere Tasse über ihren Kopf nach hinten. Dabei muss die Tasse zerschellen (Scherben bringen Glück).



Hochzeitswalzer, der Hochzeitswalzer ist von der Symbolik vergleichbar mit den Eheringen, die das Paar dann ja schon an den Fingern tragen. Im Walzertakt erleben zwei Menschen die Ergänzung zu einem Ganzen, sie bilden einen geschlossenen Ring. Durch diesen Tanz wird der Wert der Liebe und der tiefen Gefühle zueinander hochgehalten, die das Paar miteinander verbindet.



Anschneiden der Torte, das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte durch das Brautpaar ist eines der beliebtesten Bräuche. Hierbei hat derjenige in der Ehe das Sagen, der die Hand oben hat. Um festzustellen, wer in der Ehe das Sagen hat, folgt man auch folgendem Ritual: Nach der Trauungszeremonie reicht man dem Paar eine Hochzeitsbrezel. Jeder fasst an einer Seite an und nun wird gezogen.Wer das größere Stück in der Hand hat, wird in der Ehe der " Bestimmer " sein.



Entführung der Braut Die Braut ist weg! Nun muss der Bräutigam die entführte Braut suchen. Oftmals enden diese Entführungen in einem benachbarten Lokal. Findet der Ehemann seine frisch vermählte Frau, muss er diese Auslösen, indem er die Zeche für die ,,Entführer’’ zahlt.



Feuerwerk, Das Hochzeitsfeuerwerk wird mit Einbruch der Dunkelheit gestartet. Denn nun kommen ja nach alten Überlieferungen auch die Dämonen und bösen Geister aus ihren Verstecken hervor. Heute ist das Feuerwerk auch ein Ausdruck der Freude über die Hochzeit und steht zudem für romantische Stunden auf dem künftigen gemeinsamen Lebensweg.



Hochzeitsbild malen, eine weiße Leinwand (die Unschuld) wird zu Beginn der Feier mit verschiedene Farben und Pinsel aufgestellt. Jeder Gast kann nun einen Teil dieses Bildes mitgestalten und nach Fertigstellung wird es den Brautleuten überreicht.



Versteigerung des Strumpfbandes, Übernommen wird die Versteigerung des Strumpfbandes durch die Trauzeugen. Es wird ein Hut durch die Runde gereicht und wer als letztes freiwillig Geld hineinlegt, dem gehört das heiß ersehnte Teil. Der Erlös kann als Finanzspritze für die Hochzeitsfeier genommen werden und die Trauzeugen brauchen dafür kein Hochzeitsgeschenk mitbringen.



Schleier abtanzen, Den letzten Tanz vor Mitternacht benutzt man dazu, die Braut zu entschleiern. In früheren Jahren wurde der Schleier in Stücke gerissen und wer das größte Stück ergatterte, der hatte auch die größte Heiratschance. Ein anderer Brauch besagt, dass der Brautführer dem Bräutigamum Mitternacht die Braut zu einem letzten Tanz übergibt. Während des Tanzes löst der Ehemann den Kopfschmuck bzw. den Schleier und setzt ihr eine Haube auf. Das zeigt den Austritt aus dem Ledigenstand an. Aus der Anzahl der Haarnadeln läßt sich dann die Dauer der Ehe schließen.



Das Wetter/Der Mond, Regen oder Schnee am Hochzeitstag – keine Sorge, das bedeutet Glück und Kinderreichtum. Heiraten sollte man bei zunehmendem Mond, denn das verspricht in der Ehe Glück und spricht für sich bald einstellenden Nachwuchs.





Quelle:"Die Feuerwerkerei als Liebhaberkunst" von Franz Sales Meyer (erschienen 1898 in Leipzig)

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